Prinzessin Kira von Preußen Stiftung lädt Jugendliche aus zehn Ländern nach Plön ein

Leises Wellenrauschen unterm Sternenhimmel, Lagerfeuer und Gesang ergeben ein nahezu klischeehaft idyllisches Bild der Gruppe von Jugendlichen, die diese Woche auf der Prinzeninsel Ihr Lager aufgeschlagen haben. Anlass ist das Naturcamp der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung, die Kindern und Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen eine geborgene Auszeit ermöglicht. Dazu zählt auch das Naturcamp, welches bereits zum fünften Mal in Kooperation mit der ebenfalls gemeinnützigen Organisation PluralArts auf der Prinzeninsel stattfindet. Dabei ist es den Teilnehmern möglich, im Rahmen des Camps Naturerfahrungen zu sammeln und Tag und Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Tagsüber stehen die künstlerische Entfaltung sowie Sport auf dem Programm des internationalen Projekts. Die 18 Jugendlichen aus zehn Ländern, u. a. aus Afghanistan, Syrien, China und Gambia, verständigen sich dabei auf Deutsch und Englisch, den offiziellen Sprachen des Camps, und je länger das Camp läuft auch mit zunehmendem Verständnis füreinander.

Begleitet von drei Betreuern arbeiten die Teilnehmer eine Woche lang an von der Natur inspirierten künstlerischen Werken. Dabei können die Ergebnisse der Beschäftigungen vielfältig sein, von Tanz, über Komposition bis zur Malerei oder Gesang ist alles denkbar, was der eigenen Entfaltung Ausdruck verleiht. Angeleitet vom Komponisten und Regisseur Todd Fletcher finden alle Programme, Aktivitäten und Unterrichtseinheiten zweisprachig statt. Zusätzlich zur sprachlichen und künstlerischen Ausbildung seiner Schülerinnen und Schüler legt Fletcher besonderen Wert darauf, seine Schützlinge bei der Entfaltung schlummernder Talente zu unterstützen. In Deutschland hat er seit 2003 zahlreiche Programme für Kinder und Teenager geleitet und initiiert.

Höhepunkte des Programms sind unter anderem die Wassersportaktivitäten, Nachtwanderungen, eigene musikalische Komposition, das Vortragen von selbst verfassten Gedichten und Malerei, vornehmlich der bezaubernden Landschaft. Damit die Teilnehmer sich ganz auf das kreative Schaffen konzentrieren können, ist der Gebrauch von Mobiltelefonen und Gadgets auf die Zeiten vor dem Frühstück und nach den abendlichen Aktivitäten beschränkt.

Am 18. Juli endet das aktuelle Camp für die Teilnehmer bereits wieder, die Woche voller neuer Eindrücke, Erlebnisse und Freundschaften hat neues Selbstvertrauen geschenkt und wird den Jugendlichen zu einer bleibenden Erinnerung werden – das ist sicher.

Auch für nächstes Jahr wird ein Camp auf der Prinzeninsel geplant, zwischen Sonne, Strand und Hochlandrindern, die dann bereits Ihre neue Heimat bezogen haben sollen. Interessierte Jugendliche können sich bereits bewerben, entweder bei der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung unter info@kira-stiftung.de oder direkt bei PluralArts, unter info@pluralarts.org. Gegründet wurde PluralArts International 1995 in den USA als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, durch darstellende und bildende Kunst, Musik und Literatur größeres gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen aus unterschiedlichen Verhältnissen zu fördern.